Männlichkeit in der Spiritualität

Das Thema Männlichkeit in der Spiritualität oder unter Spirituellen ist noch mal ein ganz besonderes Thema, da Spiritualität in ihrer Essenz verbindend und damit weiblich ist. Das, was die meisten Sucher suchen ist Verbindung. Eine Hauptqualität des Männlichen ist aber das Unterscheidende, Sortierende. Und damit Trennende. Aus diesem Grund wird Männlichkeit manchmal als dem Interesse nach Verbindung im Weg stehend empfunden. Das kann auch so passieren. In seiner idealen Funktion aber beschützt das Männliche mit seiner Fähigkeit zum Trennen das Weibliche auf der Ebene der Welt. Denn diese Fähigkeit ist notwendig, um schützende Grenzen zu bauen. Und die sind – auf der Eben der Welt – notwendig, damit das Weibliche wundervoll erblühen kann. Denn ohne Grenzen kein Schutz, ohne Schutz kein „sich sicher fühlen“ und ohne „sich sicher fühlen“ keine Öffnung. Denn sich sicher fühlen ist der wesentlichste Faktor für die Öffnung des Weiblichen.

Wenn ein Sucher jetzt die Männlichkeit wegen ihrer trennenden Qualität per se ablehnt, wird er nicht finden. Denn ohne Männlichkeit kein Schutz, kein Raum, kein Rahmen – und damit keine Öffnung des Weiblichen im ihm.

(p.s. All dies gilt auf der Ebene der Welt)

 

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Ein Gedanke zu “Männlichkeit in der Spiritualität

  1. Pingback: Rahmen und Männlichkeit | tempelblog

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