Oh, hilfreiche Struktur….!

So, seit 4 Wochen bin ich jetzt in meiner Großstadtauszeit und es hat echt gebraucht, bis ich mich eingegrooved hatte. Ein Autoeinbruch am Anfang der Zeit und noch weitere Herausforderungen haben das nicht leichter gemacht. Aber ich durfte doch noch einmal lernen und erfahren in welchem Maße sich die Tage von alleine füllen, wenn ich sie nicht aktiv strukturiere. Irgendwas ist immer liegen geblieben und schaut einen an solchen Tagen dann an. Es kann dann sogar sein, dass ich sinnvolle Dinge an diesen „sich selbst füllenden Tagen“ tue, aber trotzdem hinterlassen sie mich immer mit einem „irgendwie habe ich heute absolut gar nichts geschafft“ Gefühl. Erst letzte Woche, während mich eine fiese Männergrippe dahinraffte, habe ich in Ruhe geschaut, was ist mir wirklich wichtig in dieser Zeit. Ich kam auf folgendes:
  1. Ein auf möglichst kontinuierliche und möglichst große Tiefe ausgelegter Tagesablauf
  2. Täglich genug Zeit (ca 2 Stunden) im MönchsModus.
  3. Scheinbar unwichtige Dinge abarbeiten (die sonst immer liegen bleiben)
  4. Alles, was getan werden muss in time erledigen, und das mit einem sehr hohem Bewusstseinsgrad. Von putzen bis emails beantworten
  5. Mich um die Entwicklung meines Wirkens in der Welt kümmern.
Das hat schon gereicht. Aus dem Bewusstsein um diese Dinge kann ich jetzt durch den Tag floaten. Mein Tagesablauf darf sich jetzt ergeben, und trotzdem ist er nicht unstrukturiert. Aus dem Bewusstsein für Punkt ist heraus ist sofort klar, dass ich den Tag mit etwas Körperarbeit und einer Meditation beginne. Von dort aus entwickelt er sich. Ist eines abgeschlossen, entscheide ich, in welchem der anderen Bereich ich jetzt weitermachen möchte.
Puh, hilfreiche Struktur! Ich weiss genau, dass wenn ich mir einen voll durchstruktierten Tag, mit exakten Zeitangaben, also um 7 aufstehen (vielleicht auch noch mit Wecker!!), um 7:30 Körperarbeit, 8:00 Uhr meditieren, etc., etc., gemacht hätte, es sich viel zu eng angefühlt hätte. Ein zu enger Rahmen ist scheisse, aber auch gar kein Rahmen funktioniert für mich nicht. Das Mittelding, ein genau für mich richtig passender Rahmen hilft mir. Hilfreiche, aber nicht zu sehr einengende Struktur.
p.s.  Rahmen geben und Struktur sind  natürlich aus der männlichen Energie resultierende Qualitäten. Ich habe in den ersten Wochen der Auszeit nochmal richtig gespürt, wie verloren es sich anfühlen kann, wenn es gar keinen Rahmen, gar keine männliche Energie hat.

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